Reisen trotz Corona-Virus (COVID-19): Was müssen Urlauber beachten?

Reisen trotz Corona-Virus: Was müssen Urlauber beachten?

Das Corona-Virus dominiert zur Zeit die Schlagzeilen. Schon jetzt ist deutlich, dass das Virus großen Einfluss auf den Tourismus hat: In Japan wird ein Kreuzfahrtschiff wird unter Quarantäne gestellt, auf Teneriffa ein komplettes Hotel. Andere Schiffe dürfen in Asien nicht anlegen und zeitweise war der Zugverkehr zwischen Italien und Österreich unterbrochen.

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus (COVID-19)

Wichtig: In diesem Artikel schildere ich meine persönlichen Gedanken. Aktuelle Informationen zum Corona-Virus findest Du auf diesen Seiten:

Wie kann man die Ausbreitung des Coronavirus verhindern?

Hier sind einige nützliche Tipps, wie Du helfen kannst, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern:

  • Regelmäßig und gründlich die Hände waschen
  • Beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen halten und sich wegdrehen
  • In ein Einwegtaschentuch husten und niesen
  • Wenn Du kein Taschentuch hast, beim Husten und Niesen die Armbeuge vor den Mund halten
  • Bleibe zu Hause (auch bei leichten Symptomen wie Kopfschmerzen und laufender Nase), bis du dich erholt hast
  • Bei Fieber, Husten und Atembeschwerden telefonisch Kontakt zu deinem Hausarzt aufnehmen

Urlaub trotz Corona-Virus: Was muss man auf Reisen beachten?

Als ehemaliger Rettungszivi habe ich zwar nur wenig Angst vor einer Ansteckung. Doch ich frage mich, wie und ob sich das Coronavirus auf unsere in diesem Jahr geplanten Reisen auswirken wird. Für das Frühjahr haben wir bereits eine Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate gebucht. Außerdem wollten wir in diesem Jahr endlich mal wieder auf die Kanarischen Inseln. Weitere Reisen 2020 wollten wir wie immer spontan planen. Was nun: Stornieren oder abwarten?

Die Kanaren hat das Corona-Virus schon erreicht: Auf Teneriffa dürfen die Gäste ein Hotel nicht verlassen und auf La Gomera gibt es bereits zwei Corona-Fälle. Es wäre ziemlich unangnehm, wenn ein Tourist in unserem Hotel oder im Flugzeug krank ist und wir vorsorglich in Quarantäne gesteckt werden (falls wir die Quarantäne in den eigenen vier Wänden verbringen könnten, würde sich zum Glück kaum etwas ändern, da ich ohnehin im Home-Office arbeite ;-)).

Ein weitaus größeres Problem sehe ich bei Reisebeschränkungen: Bisher sind keine Reisebeschränkungen im Schengen-Gebiet geplant. Auch die Weltgesundheitsorganisation hat weder Beschränkungen im Personen- noch im Frachtverkehr empfohlen. Doch es gibt schon jetzt zahlreiche Gegenbeispiele, vor allem im Nahen und Mittleren Osten:

  • Der Iran ist eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder. Viele Nachbarländer schließen daher nun ihre Grenzen.
  • Etliche Fluggesellschaften haben ihre Flugverbindungen nach Iran vorläufig eingestellt
  • Der Irak verhängt Einreisesperren aus betroffenen Ländern wie China, Iran, Japan, Südkorea, Thailand, Singapur, Italien, Kuwait und Bahrain.
  • Pakistan hat seine Grenzen zum Iran geschlossen
  • Auch Afghanistan hat Ein- und Ausreiseverbote verhängt
  • In Jordanien haben iranische, chinesische und südkoreanische Staatsbürger Einreiseverbot.
  • El Salvador hat ein Einreiseverbot für Italiener und Südkoreaner verhängt.
  • Neuseeland lässt keine Personen ins Land, die von China aus einreisen wollen.
  • Die deutsche Bundesregierung führt eine Registrierung von Reisenden aus betroffenen Ländern ein.
  • Kasachstan verbieten Einreise aus Deutschland
  • In Israel müssen alle Einreisenden für zwei Wochen in Quarantäne
  • In Ägypten steht ein Nil-Kreuzfahrtschiff unter Quarantäne
  • Die omanische Regierung hat beschlossen, keine Visa mehr zu vergeben
  • USA verhängen Einreisestopp für Europäer
  • Kambodscha untersagt Bürgern aus Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und USA die Einreise
  • Uruguay schließt seine Grenzen für Reisende aus Deutschlandund anderen Ländern für 30 Tage
  • Saudi-Arabien stoppt alle internationalen Flüge für 14 Tage
  • In Neuseeland müssen ausländische Touristen für zwei Wochen in häusliche Quarantäne
  • Aida Cruises stellt die Kreuzfahrten aller 14 Schiffe zunächst bis Anfang April ein
  • Das Robert-Koch-Institut hat Madrid und Tirol zu Risikogebieten erklärt
  • Polen führt Grenzkontrollen für Ausländer ein
  • Spanien verhängt einen zweiwöchigen Alarmzustand
  • Einreisebeschränkungen in El Salvador
  • Auch in Australien müssen Einreisende in Quarantäne
  • Die Fluggesellschaft American Airlines streicht 75% der internationalen Flüge
  • Estland wird ab Dienstag Ausländern die Einreise verweigern
  • Israel schließt Restaurants und Einkaufszentren
  • Norwegen will ab Montag alle Ausländer an den Grenzen abweisen

Bei der aktuellen Entwicklung ist nicht auszuschließen, dass noch viele weitere Länder Einreise- und Ausreisesperren verhängen werden. Sogar die ITB Berlin – dier weltgrößte Reisemesse – wurde abgesagt. Viele weitere Messen finden ebenfalls nicht statt.

Reisen in Zeiten des Corona-Virus: Wer haftet bei Verzögerungen?

Pauschalreisende sind relativ gut abgesichert, falls eine Reise bereits angetreten, jedoch durch das Coronavirus beeinträchtigt wird. Wenn beispielsweise die vertraglich vereinbarte Rückreise aus dem Urlaub aufgrund des Virus nicht möglich ist oder sich verzögert, muss der Reiseveranstalter für die Mehrkosten im Hotel zumindest teilweise und für die zusätzlichen Rückreisekosten voll aufkommen. Das gilt auch, wenn das Hotel unter Quarantäne gestellt wird oder der Urlauber selbst erkrankt. Individualtouristen haben dagegen keinerlei Ansprüche .

Reise-Stornierung wegen Corona: Wer kommt für die Kosten auf?

Wer wegen des Coronavirus seine Reise storniert, bekommt keine Kostenrückerstattung. Kündigt dagegen der Reiseveranstalter die Reise, sollten Pauschaltouristen überprüfen, ob man Schadensersatzansprüche geltend machen kann. Ich habe jedoch auch schon von Reiseveranstaltern gelesen, die Ihren Kunden die Reisekosten freiwillig komplett erstattet haben (es handelte sich um Reisen nach China).

Wie gehe ich als Reiseblogger mit der Situation um?

Im Gegensatz zu vielen anderen Reisebloggern betreibe ich mein Blog nur als Hobby. Ich bestreite davon nicht meinen Lebensunterhalt. Über die Werbebanner auf diesem Blog erziele ich nur einen kleinen Betrag. Jedoch arbeite ich als selbständiger SEO-Berater für zahlreiche Reiseveranstalter und Hotels. Meine Kunden sind in hohem Maße von den Auswirkungen auf den Tourismus betroffen. Einige haben mich gebeten, meine Arbeit zu pausieren, andere das Budget verringert – und andere sind leider bereits insolvent!

Eigentlich wollte ich im Mai 2020 mein 10-jähriges Jubiläum als Selbständiger feiern. Nun muss ich sehen, wie meine gut gefüllten Auftragsbücher von der Coronakrise wie von einem Tsunami davongespült werden. Da ich ein vorsichtiger Mensch bin, habe ich meine Betriebskosten stets klein gehalten: Bis auf einen Minijobber habe ich keine Angestellten, mein Büro befindet sich in unserem Haus. Meine monatlichen Fixkosten sind daher sehr gering. Dank Rücklagen kann ich auch einige Zeit ohne Arbeit leben.

In der Zwischenzeit versuche ich, einige Punkte umzusetzen, für die mir im Tagesgeschäft sonst immer die Zeit fehlte. Neben der Tourismusbranche möchte ich meine SEO-Dienste für weitere Branchen anbieten. Außerdem versuche, neben diesem Blog hier weitere Affiliate-Projekte zu starten.

Beinflusst das Corina-Virus Deine Reisepläne?

Wie beeinflusst das Coronavirus deine Reisepläne? Lässt du alles auf Dich zukommen und schaust, wie die Lage sich entwickelt? Oder würdest du einen geplanten Urlaub aufgrund des Virus stornieren?

Ich freue mich über Deine Meinung in den Kommentaren unter diesem Artikel!

(Letztes Update: 15. März, 11:37 Uhr)

 

 

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