Heute verrate ich Dir die besten Tipps für Deinen Gay-Urlaub in Dänemark! Die Dänen sind bekannt für ihre Offenheit. Von dieser Toleranz profitieren besonders schwule Urlauber. Schon 1948 wurde in unserem nördlichen Nachbarland der weltweit erste Schwulen- und Lesbenverband gegründet. Seit 1989 sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften rechtlich anerkannt, seit 2012 darf sogar kirchlich geheiratet werden. Selbst Kinder adoptieren ist Schwulen und Lesben hier möglich. Die LGBT-Szene konzentriert sich vor allem auf die Hauptstadt Kopenhagen.
Gay-Urlaub Dänemark: Kopenhagen, die schwulenfreundlichste Stadt der Welt
Der Kultreiseführer Lonely Planet hat Kopenhagen zur schwulenfreundlichsten Destination der Welt erklärt. Das ganze Jahr über gibt es hier LGBT-Events. Höhepunkt ist das Pride Festival im August mit seiner spektakulären Parade. Eine etwas kleinere Ausgabe findet in Aarhus statt. Das restliche Jahr über bietet Kopenhagen die ganze Bandbreite schwulen Ausgehens.
- Centralhjørnet ist die älteste Schwulenbar Kopenhagens. Hier gibt es billiges Bier und typisch-heimelige Baratmosphäre.
- Wer den Barbesuch mit einem gepflegten Abendessen verbinden will, ist mit dem Jailhouse CPH im Herzen der City gut bedient.
- Alternativ bietet sich die Oscar Bar & Café an, an Freitagen auch mit DJ.
- Das Café Intime in Frederikborg wurde bereits 1922 eröffnet und wartet mit einem prall gefüllten Veranstaltungskalender auf.
- Auch Aarhus wartet mit entsprechenden Lokalen für Homosexuelle auf, zum Beispiel der G-bar.
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Gay-Reisen Dänemark: Gute Auswahl an gay-friendly Hotels in Kopenhagen
Daneben bietet Kopenhagen gayfriendly Hotels für jeden Geschmack. Das Viersternehotel King Frederik befindet sich in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert und liegt in der Nähe des Tivoli und günstig zum Flughafen. Wer im Dänemark-Gayurlaub den Charme eines Boutiquehotels genießen und zudem zentral logieren möchte, kann im Hotel Andersen im lebhaften Stadtteil Vesterbro Quartier beziehen. Im Hafenviertel lockt das Adina Apartment Hotel mit einem schönen großen Pool.
Ansonsten ist Dänemark eine klassische Destination für Campingurlauber. Außerhalb Kopenhagens bleiben zur Übernachtung im Gayurlaub in Dänemark oft nur Apartments oder Ferienhäuser. In populären Urlaubsregionen finden sich zudem typische Strandhotels.
Aarhus: junge Stadt mit Regenbogen-Flair

Nach Kopenhagen ist Aarhus die spannendste Stadt für einen Gay-Urlaub in Dänemark, wenn man Kultur, Nachtleben und junges Stadtleben miteinander verbinden möchte. Die Universitätsstadt wirkt modern, kreativ und angenehm entspannt, ohne dabei so groß und trubelig zu sein wie die Hauptstadt. Eine riesige Gay-Szene sollte man hier zwar nicht erwarten, doch rund um Bars, Kulturveranstaltungen, Pride-Events und das studentische Nachtleben gibt es immer wieder Möglichkeiten, andere schwule Männer kennenzulernen. Aarhus ist besonders schön für Reisende, die tagsüber Museen, Hafenarchitektur, Cafés und Strände entdecken und abends eher lockere Treffpunkte als eine klassische Szene-Meile suchen möchten.
Aalborg: kleine Szene, viel Kultur
Aalborg hat zwar keine große Gay-Szene, ist aber für einen entspannten Städtetrip in Nordjütland interessant. Die Stadt bietet viel Kultur, moderne Architektur am Hafen, Streetart, Museen und ein lebendiges Ausgehviertel rund um die Jomfru Ane Gade.
Ein Gay-Viertel sollte man hier zwar nicht erwarten, es gibt jedoch einzelne Orte, an denen sich schwule Männer treffen können. Dazu zählen beispielsweise das Studenterhuset mit gelegentlichen Pride-Events, das Café Ulla Terkelsen mit Drag-Shows und das Regenbogen-Café als kleiner Treffpunkt mit LGBT-Bezug.
Ein Trip nach Aalborg eignet sich vor allem für Reisende, die Kultur, Stadtleben und nordische Gelassenheit suchen und nicht auf eine große Schwulenszene angewiesen sind.
Odense und Fanø: Pride, Kultur und Inselgefühl
Odense und Fanø beweisen, dass Gay-Urlaub in Dänemark nicht nur in Kopenhagen möglich ist. Odense, die Geburtsstadt von Hans Christian Andersen, ist vor allem ein Ziel für Kultur, Altstadtflair, Museen und entspannte Cafés. Doch auch Pride-Bezug und Veranstaltungen mit Regenbogen-Charakter sind hier immer wieder zu finden.
Noch ruhiger geht es auf Fanø zu. Die kleine Nordseeinsel steht für Dünen, breite Strände, Ferienhäuser und Natur als für Nachtleben. Wer im Gay-Urlaub also nicht jeden Abend eine Bar braucht, sondern dänische Gelassenheit, schöne Orte und eine offene Atmosphäre sucht, für den sind Odense und Fanø zwei angenehme Alternativen abseits der großen Szene.
Gay-Strände in Dänemark
Die Gay-Strände in Dänemark bieten gute Möglichkeiten, im Sommer andere schwule Männer zu treffen. Das Land wartet mit langen Küstenabschnitten und traumhaften Stränden auf. Da eine schwule Reise nach Dänemark ohne Kopenhagen sowieso nicht komplett ist, lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn an den Ausläufern der Stadt gibt es eine Reihe von Stränden, die traditionelle Hotspots der dänischen Gay-Szene sind:
- Zwischen Innenstadt und Flughafen liegt der Arnager Strandpark mit seiner imposanten Lagune.
- Direkt an der Stadtgrenze im Südwesten befindet sich der Strand von Ishøj (auch Hundige Strand genannt). Der traditionelle Treffpunkt von Schwulen und Lesben zählt zu den Topstränden Dänemarks.
- Wer sein Quartier im Norden der Hauptstadt bezogen hat, ist schnell am Strandbad Bellevue in Klampenborg. Im Nordteil ist FKK gestattet und hier tummelt sich auch die schwule Szene Kopenhagens.
- Außerhalb von Kopenhagen ist der Sønderstrand auf Rømø bei homosexuelle Männern sehr beliebt. In der Nähe des Naturistenbereichs findest du den Gay-Treffpunkt.
Ein Besuch dieser Strände gehört zu einer Dänemark-Gayreise auf jeden Fall dazu.
FKK ist in Dänemark weit verbreitet

Nacktbaden ist in Dänemark verbreitet und wird toleriert. Sollte jedoch einmal ein Verbotsschild auftauchen, ist dieses zu respektieren. Im Zweifelsfall gilt es, einen gewissen Abstand zu den bekleideten Badegästen zu halten. Eine blaue Flagge zeigt eine ungefährliche Badestelle mit hervorragender Wasserqualität an. Einsame Strandabschnitte erscheinen zwar verlockend, doch gibt es an der Nord-und Ostseeküste gefährliche Strömungen. Ein überwachter Strandabschnitt sorgt dafür, dass nichts die Urlaubsfreude trübt.
Dänemark ist gegenüber Gays zwar unglaublich offen, doch sollte die Toleranz der Einheimischen nicht überstrapaziert werden. Knutschen ist in Ordnung, mehr nicht. Der lange Sandstrand von Fløjstrup in der Gegend von Aarhus gilt als ideales Revier, um Gleichgesinnte zu treffen. Ein klassischer Gay-Treffpunkt befindet sich hinter Dünen etwas abseits vom Familienstrand an der Sjælland bei Tisvildeleje. Wem es hauptsächlich um Strandurlaub ohne weitere Ambitionen geht, der wird an der Westküste am breiten Strand auf Römö fündig.
Sicherheit und Verhalten im Alltag
Dänemark ist ein sicheres Reiseziel für homosexuelle Männer und Paare. In Städten wie Kopenhagen, Aarhus oder Aalborg können sie sich frei bewegen, ohne ständig über ihr Auftreten nachdenken zu müssen.
Trotzdem ist ein Gespür für die Situation von Vorteil: Eine Gay Bar, ein Pride-Event oder ein bekannter Szene-Strand sind etwas anderes als ein ruhiger Familienstrand, ein kleines Dorf oder ein inoffizieller Treffpunkt. Wer respektvoll bleibt, öffentliche Räume nicht mit privaten Orten verwechselt und auf die Stimmung vor Ort achtet, reist in Dänemark in der Regel sehr angenehm.
Besonders an FKK-Stränden, Cruising-Spots oder in abgelegenen Dünenbereichen sollte Diskretion selbstverständlich sein, damit der Dänemark-Urlaub entspannt bleibt und sich andere Menschen nicht gestört fühlen.
Lohnt sich eine schwule Reise nach Dänemark?
Es muss nicht immer Gran Canaria, Sitges oder Mykonos sein: Auch in Dänemark können schwule Männer einen herrlichen Gayurlaub verbringen!
Dänemark ist ein sehr tolerantes Land, in dem die LGBT+-Gemeinschaft seit langem gleichberechtigt ist. Unser nördliches Nachbarland ist auch für seine Offenheit und Toleranz bekannt. Dänemark hat auch eine lebendige LGBT+-Szene, insbesondere in den Hauptstädten Kopenhagen und Aarhus. Es gibt viele queere Bars, Gay Clubs und Veranstaltungen, die sich an die LGBT+-Community richten.
Die Menschen in Dänemark sind im Allgemeinen sehr offen und freundlich, unabhängig von deiner sexuellen Orientierung oder Genderidentität. Kurz gesagt: Dänemark ist ein großartiger Ort für schwule Reisen. Hier wirst du dich sicher und willkommen fühlen!

Hallo, ich bin Mario. Mit meinem Reiseblog helfen ich schwulen Männern bereits seit 2007, das passende Reiseziel für ihren nächsten Gay-Urlaub zu finden. Ich stelle gay-friendly Hotels, die beliebtesten Gay Bars, Clubs und Saunen vor. Außerdem findest du hier aktuelle CSD-Termine, News aus der Szene sowie wichtige Hinweise und Tipps für Reisen in weniger LGBT-freundliche Länder. Ich möchte dir helfen, deine eigenen sicheren Reiseerlebnisse zu planen.



Kopenhagen ist meine Lieblingsstadt in Skandinavien.
Es ist so so so schwul!
Leider haben wir es auf unserer Dänemark-Rundreise im letzten Jahr nicht nach Kopenhagen geschafft. Mein Freund war aber schon dort und hat auch davon geschwärmt. Ich hoffe, dass ich die Stadt auch bald kennenlerne!