Oslo im Winter: Die Osloer Oper in Eis und Schnee

Oslo-Städtereise im Winter mit Color Line

(Werbung) Bereits vor zwei Jahren unternahmen wir unsere erste Minikreuzfahrt nach Oslo auf der Color Magic der norwegischen Reederei. Da uns die Schiffsreise auf der Route Kiel-Oslo-Kiel so gut gefallen hatte, wollten wir den Törn unbedingt noch ein zweites Mal unternehmen. Damit uns nicht langweilig wird und die zweite Reise nicht mit einer Enttäuschung endet, weil man ja alles vorher schon einmal erlebt hat, entschlossen wir uns dazu, die nächste Städtereise nach Oslo im Winter zu unternehmen. Und damit wir nicht so alleine sind, haben wir noch Freunde mitgenommen.

Color Line: Oslo-Städtereise im Winter

Wie üblich begann die Städtereise nach Oslo um 14 Uhr mit dem Ablegen der Color Magic in Kiel. Um unsere letzte Minikreuzfahrt noch zu steigern, hatten wir nach der 4-Sterne-Kabine vom letzten Mal für diese Reise sogar eine 5-Sterne-Kabine an Bord gebucht. Und unserer Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Neben einem riesigen Bett, in welchem ich gerne auch mal mehrere Tage am Stück verbringen würde, bietet die Luxuskabine auch noch einen großen Wohnbereich mit Sofa, Sessel und Tisch sowie einer großen Sitzbank im Fenster – hier fühlt man sich beinahe wie in einem Wintergarten mit Blick auf das Meer! Durch einen dicken Vorhang war der Wohnbereich sogar vom Rest der Kabine abtrennbar, sodass man sich auch mal ungestört zurückziehen und schlafen kann.

In unserer 5-Sterne-Kabine auf Color Magic unterwegs nach Oslo
In unserer 5-Sterne-Kabine auf Color Magic unterwegs nach Oslo

Wie schon beim letzten Mal genossen wir die Ausfahrt aus der Kieler Förde wieder vom Observation Deck. Um sich draußen an Deck aufzuhalten war es im Januar auch einfach zu kalt. Anschließend bummelten wir über das Schiff und am Abend gingen wir festlich im Grand-Buffet-Restaurant speisen. Die Auswahl an Speisen ist hier riesig (tatsächlich hat Color Line hier sogar einst Walfleisch serviert, was bei den deutschen Passagieren jedoch gar nicht gut ankam und daher schleunigst wieder vom Buffet gestrichen wurde) und dank der musikalischen Untermalung einer Pianospielerin kam echtes Kreuzfahrtfeeling auf. Für echtes Luxuskreuzfahrt-Flair sorgte auch die Rechnung: Mit vier Personen mussten wir über 300 Euro für das Abendessen zahlen. Zum Glück wussten wir bereits von der letzten Minikreuzfahrt, dass an Bord der Color-Line-Fähren norwegische Preise gelten. Daher hatten wir uns bei den Getränken bereits zurückgehalten – ansonsten wäre die Rechnung mit unseren trinkfesten Mitreisenden vermutlich noch deutlich höher ausgefallen.

Abendessen im Grand-Buffet-Restaurant auf Color Magic
Abendessen im Grand-Buffet-Restaurant auf Color Magic

Nach dem Abendessen gingen wir dann noch ins Bordcasino. Leider konnten wir jedoch am Roulettetisch das Geld für’s Abendessen nicht zurückgewinnen – doch ein unvergesslicher Abend wurde es allemal. Dazu trug auch bei, dass diese winterliche Überfahrt über die Ostsee deutlich rauher ausfiel, als bei unserer ersten Oslo-Städtereise im Sommer. Die Color Magic geriet ordentlich ins Schwanken. So erfuhren wir auch, dass wir durchaus seefest sind. Seekrank wurde auf jeden Fall niemand aus unserer Reisegruppe.

Das winterliche Oslo entdecken

Gegen 8 Uhr morgens fuhr die Fähre dann wieder in den Oslofjord ein. Und auch hier offenbarte sich, dass die Wiederholung der Oslo-Städtereise im Winter kein Fehler gewesen war. Die Aussicht auf den teilweise gefrorenen Fjord und die verschneiten Inseln und Wälder war einfach herrlich! Pünktlich um 10 Uhr legte das Kreuzfahrtschiff mit Autodeck dann im Osloer Hafen an. Wie üblich machten wir uns zu Fuß auf den Weg, die norwegische Hauptstadt zu entdecken. In Eis und Schnee machte die Stadt einen völlig anderen Eindruck als im Sommer – glücklicherweise war es jedoch viel kälter als in Deutschland. Und wie immer, wenn wir auf Reisen sind, konnten wir strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel über Skandinavien genießen.

Das Königliche Schloss in Oslo im Winter
Das Königliche Schloss in Oslo im Winter

Wie beim letzten Mal, führte uns die erste Etappe zum Königlichen Schloss, dem norwegischen Pendant zu Buckingham Palace. Gerade, als wir vor dem Palast eintragen, machten sich Kronprinz Haakon, seine Gattin Mette-Marit mit dem Königspaar auf dem Rücksitz auf dem Weg zu einem offiziellen Termin. Hier ein Video von der norwegischen Königsfamilie in ihrer Limousine:

Vom Königspalast aus ging es weiter über die Karl Johans gate, vorbei an Storting – dem Parlament von Norwegen – vorbei am Bahnhof bis zum Osler Opernhaus. Vom Dach der Oper genossen wir die traumhafte Aussicht über die verschneite Hauptstadt und den vereisten Hafen und freundeten uns mit einer besonders zutraulichen Möwe an. Übrigens sind die Möben in Norwegen deutlich größer als ihre deutschen Verwandten:

Eine Möwe blickt vom Dach des Opernhauses über den vereisten Osloer Hafen
Eine Möwe blickt vom Dach des Opernhauses über den vereisten Osloer Hafen

Auf dem Rückweg zum Schiff kamen wir noch am berühtem Rathaus von Oslo vorbei, wo jährlich der Friedensnobelpreis überreicht wird.

Im Osloer Rathaus wird jedes Jahr der Friedensnobelpreis verliehen.
Im Osloer Rathaus wird jedes Jahr der Friedensnobelpreis verliehen.

Pünktlich um 14 Uhr legt die Color-Line-Fähre dann wieder Richtung Kiel ab. Da wir uns bei der ersten Städtereise nach Oslo auf der Rückfahrt in der Aqualand-Badelandschaft vergnügt und entspannt hatten, testeten wir dieses Mal den Wellnessbereich. Dieser verfügt über eine Trockensauna mit Blick auf das Meer, zwei Whirlpools und ein Fitnesscenter. Außerdem werden Massagen angeboten. Wer eine Oslo-Städtereise auf Color Magic oder Color Fantasy unternimmt, muss also nicht im geringsten auf die gewohnten Angebote eines Kreuzfahrtschiffs verzichten!

Color Magic wird im Hafen von Oslo beladen.
Color Magic wird im Hafen von Oslo beladen.

Mein Fazit: Im Winter hat mir die Städtereise nach Oslo mit Color Line sogar noch besser gefallen, als im Sommer!

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1 Kommentar zu „Oslo-Städtereise im Winter mit Color Line“

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