Jahresrückblick 2025: Wendepunkt in unserem Leben

Auf den letzten Metern des Jahres möchte ich noch einen kurzen Jahresrückblick 2025 für mein Reiseblog geben. Das vergangene Jahr markierte einen deutlichen Wendepunkt: Nachdem wir bisher in puncto Liebe, Beruf, Familie und Gesundheit stets auf der Sonnenseite des Lebens wandelten, machten sich erstmals die Schattenseiten bemerkbar.

Gay Reiseblog Jahresrückblick 2025

Beim Reiseblog Jahresrückblick 2025 blicke ich auf zwölf Monate zurück, die weniger von großen Reisen als von kleinen Fluchten, neuen Routinen und ersten Rückschlägen – vor allem im gesundheitlichen Bereich – geprägt waren. Reisen gab es zwar, aber oft anders als geplant, manchmal nur kurz, doch zum Schluss waren sie dringend nötig.

  • Der Start ins Jahr 2025 war alles andere als glamourös: Den Januar verbrachte ich fast vollständig im Bett – irgendein Virus, vielleicht Grippe oder Corona, legte mich wochenlang flach.
  • Der Februar brachte mir ein kleines Stück Normalität zurück. Ein paar Tage in Frankfurt am Main mit einem Freund – noch körperlich angeschlagen, aber endlich mal wieder draußen. Besonders spannend war der Besuch der Saunawerk am Mixed Day, der interessanter war als erwartet.
  • Frankfurt ließ mich nicht los. Deshalb ging es im März gleich noch einmal in die Stadt am Main, diesmal gemeinsam mit meinem Mann. Es gab keinen Sightseeing-Marathon und kein Pflichtprogramm, sondern wir liefen durch das Bahnhofsviertel, besuchten das Städel Museum und genossen die Stadtluft.
  • Im April unternahmen wir einen Tagesausflug nach Münster, um einen Freund zu besuchen, der vor einiger Zeit dorthin gezogen ist. An einem Samstag bummelten wir durch die Innenstadt und sahen uns die bekanntesten Sehenswürdigkeiten an.
  • Im Juni machten wir dann endlich unseren ersten richtigen Urlaub 2025: eine Woche auf Rhodos. Das Hotel war schön, doch der griechische Hochsommer zeigte uns, dass extreme Hitze nicht mehr unser Ding ist. Es war schön, aber aufgrund der Hitze in Griechenland auch sehr anstrengend.
  • Im Juli drehte sich alles um Zahnarzttermine: Ein Zahnimplantat erforderte viele Behandlungen. Der unerwartete Nebeneffekt: Ich habe meine Zahnarztangst endlich hinter mir gelassen.
  • Der August stellte uns jedoch erneut auf die gesundheitliche Geduldsprobe: Mein Mann musste sich einer OP wegen Hallux rigidus unterziehen und fiel für Wochen aus.
  • Als er im September endlich wieder schmerzfrei laufen konnte, verbrachten wir jede freie Minute draußen: Wir unternahmen Wanderungen und kleine Ausflüge, waren viel im Wald und in der Natur unterwegs und genossen unsere Heimat.
  • Im Oktober folgte ein Kurztrip nach Österreich ins Hotel Unterlechner im Pillerseetal in Tirol. Die Berge, die klare Luft, die Ruhe – es war eigentlich perfekt. Auf dem Hinweg legten wir einen Stopp in Nürnberg ein und besuchten die Achilleus-Sauna. Leider wurde der Kurztrip jäh beendet: Ein Schlaganfall meines Schwiegervaters veränderte von einem Moment auf den anderen alles. Seitdem ist er pflegebedürftig, was das restliche Jahr stark geprägt hat.
  • Der Winter stand ganz im Zeichen einer intensiven ehrenamtlichen Aufgabe. Viel Verantwortung, viel Stress, wenig Schlaf. Reisen rückten in den Hintergrund, Erholung musste oft warten. Und doch kam sie ganz unerwartet noch im Dezember: Spontan buchten wir über Weihnachten unseren traditionellen Winterurlaub auf Gran Canaria. Sonne in Spanien statt Grau in Deutschland, Meer und Dünen statt Termine, ein vertrauter Ort als Abschluss eines fordernden Jahres.

Unser Fazit

2025 war kein Jahr der großen Abenteuer, sondern ein Jahr der leisen Veränderungen. Weniger Tempo, mehr Realität, mehr Verantwortung.

Statt Reisen in die Ferne zu unternehmen, nutzten wir unsere freie Zeit verstärkt für Wanderungen und Radtouren hier in der Region. Dabei waren wir immer wieder überrascht, wie viele schöne Orte und Locations es direkt von unserer Haustür gibt, die wir noch nie zuvor gesehen haben.

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