Mitte Januar hat die Internationale Tourismusmesse FITUR Details zur Fachsektion FITUR LGBT+ veröffentlicht. Sie soll vom 21. bis 25. Januar 2026 im Pavillon 9 der IFEMA MADRID stattfinden und sich inhaltlich stark an Reisezielen, großen Veranstaltungen und Angeboten orientieren, die Vielfalt im Tourismus als strategischen Faktor verstehen. Als Partner wird erneut JN Global Project genannt. Das Motto lautet „Mucho más que turismo“ beziehungsweise „Beyond Tourism“.
FITUR LGBT+ 2026 Reisemesse in Madrid
In der Programmstruktur trennt FITUR LGBT+ klar zwischen Fachtagen und Publikumstagen. Von Mittwoch bis Freitag (21. bis 23. Januar) richtet sich das Programm an die Branche mit Präsentationen, Treffen und Networking-Möglichkeiten. Am Wochenende (24. und 25. Januar) ist der Bereich für Besucher geöffnet. Dann stehen Kulturformate, Shows und künstlerische Beiträge im Mittelpunkt.
Zum Auftakt am Mittwoch, dem 21. Januar, sollen unter anderem Madrid und Torremolinos ihre Pläne für 2026 vorstellen. Außerdem ist ein Programmpunkt zu den Gay Games XII Valencia 2026 angekündigt, die zu den großen Sport- und Kulturereignissen mit internationaler Ausstrahlung zählen. Auch internationale und nationale Destinationen und Festivalformate sind vorgesehen, etwa Greater Miami and Miami Beach sowie der Cullera Beach Pride 2026, der frühe Einblicke in die nächste Ausgabe geben will.
Am Donnerstag, dem 22. Januar, rückt laut Programm die Zusammenarbeit stärker in den Vordergrund. Die REDD (Red Española de Destinos por la Diversidad) will einen Rückblick auf die Entwicklungen des Jahres 2025 geben. Außerdem soll Sevilla seine Arbeit auf dem Weg zur Bewerbung als Gastgeber der ILGTA 2026 vorstellen. Ergänzt wird das durch Beiträge zu Formaten wie „Orgullo de Comunitat”, „Ibiza Pride 2026” und „Gandia Pride 2026” sowie zu Destinationen wie der „Costa Blanca”, „Benidorm” und „Los Alcázares”. Für die internationale Perspektive ist eine Session mit dem Titel „Future of Queerness in Travel: Challenges and Opportunities” angekündigt. Der Fokus liegt dabei auf authentischen Erlebnissen, vertiefter Teilhabe und dem Einsatz von Technologie für mehr Sicherheit, Personalisierung und Nachhaltigkeit im Segment.
Am Freitag, dem 23. Januar, soll der Blick auf Regionen und Identität gelenkt werden. Im Programm werden Chueca Diversa als Schaufenster des Madrider Viertels sowie große Termine im Kalender wie der Madrid Pride genannt. Als weiteres Highlight ist Mr Gay España 2026 angekündigt, mit Ausblick auf die 19. Ausgabe der Veranstaltung. Daneben sollen mehrere Reiseziele ihre Positionierung präsentieren, darunter Almería, Melilla, Extremadura und Xàtiva. Ebenfalls vorgesehen ist eine Session zum Thema Trans Travel, die in Zusammenarbeit mit Transexualia organisiert wird.
Am Wochenende setzt FITUR LGBT+ dann auf Bühne und Kultur. In der Mitteilung werden Auftritte und Programmpunkte aus den Bereichen Tanz, Musik, Mode und Live-Shows genannt. Dazu gehören Beiträge wie die Agrupación Malpaís de la Corona (Lanzarote) und der Baile de la Moma (Xàtiva) sowie Formate wie „Show Pride Ibiza”, der Sänger Javi Martín (Gran Canaria), ein Auftritt des Designers José Perea und eine eigene Bühnenidee von Chueca Diversa.
Die FITUR selbst fand vom 21. bis 25. Januar 2026 in Madrid statt und meldete für die Gesamtmesse sehr hohe Besucherzahlen, darunter eine große Zahl an Fachbesuchern, bevor am Wochenende die Publikumstage starteten. In dieses Umfeld ordnet sich die LGBT+-Sektion als klarer Programmbereich für Marktakteure und Reisende ein.