Neu: International Rebel Dykes Day 2026

Am 29. Januar 2026 findet erstmals der International Rebel Dykes Day statt. Der neue Aktionstag für Lesben richtet den Blick auf die Dyke-Kultur weltweit. Er geht auf die britische Dokumentation „Rebel Dykes“ zurück, die seit Jahren international auf Festivals und in Community-Kinos gezeigt wird.

International Rebel Dykes Day 2026: Ein Film als Auslöser

„Rebel Dykes“ (Regie: Siân A. Williams und Harri Shanahan) zeichnet ein wildes, direktes Porträt der lesbischen Underground-Szene im London der 1980er-Jahre, irgendwo zwischen Punk, Aktivismus, Kunst und Clubnächten. Wer den Film noch nicht kennt: Er ist online verfügbar, unter anderem über internationale Plattformen und Anbieter.

Mit dem wachsenden Kultstatus hat sich für viele auch der Begriff „Dyke“ als selbstbewusste Selbstbezeichnung neu geöffnet, trotz seiner Geschichte als Schimpfwort (zu Deutsch mit dem Begriff „Kampflesbe“ vergleichbar). Genau an diesem Punkt setzt der Aktionstag an: Sichtbarmachen, Feiern, Anecken, Erinnern.

Warum der 29. Januar?

Die Idee des International Rebel Dykes Days ist simpel und international skalierbar: Alle, die sich als Dyke verstehen oder Dyke-Kultur feiern möchten, können am 29. Januar ein Screening, ein Treffen, eine Clubnacht oder einen Workshop organisieren, lokale Dyke-Künstlerinnen unterstützen oder Archive und Orte sichtbarer machen. Online ist ein Post mit dem Hashtag #InternationalRebelDykesDay vorgesehen.

Das Datum ist bewusst gewählt: Am 29. Januar 1987 startete in London die legendäre Fetisch-Clubnacht „Chain Reaction“, die in der Dokumentation als prägender Ort und sozialer Knotenpunkt wieder auftaucht.

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