Coronavirus: Erster Urlaub seit Covid-19-Pandemie

Coronavirus: Unser erster Urlaub seit der Covid-19-Pandemie

Das Coronavirus hält nun bereits seit mehreren Monaten die Welt in Atem. Eigentlich wären wir im Mai nach Dubai geflogen, doch die Reise wurde aufgrund der Pandemie abgesagt. Das Geld haben wir vom Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen glücklicherweise schnell und unbürokratisch zurückbekommen! Da die Hotels in Deutschland mitterweile wieder geöffnet sind, wollten wir in diesem Sommer aber doch noch eine Reise unternehmen.

Erster Urlaub seit dem Coronavirus (Covid-19)

Auslandreisen sind uns in Corona-Zeiten zu unsicher. Zwar haben wir keine Angst, uns mit dem Virus anzustecken, doch wir hatten keine Lust, uns vor der Reise mit den Coronaregeln in anderen Ländern zu befassen. Deswegen entschieden wir uns für einen Städteurlaub in Dresden. Da wir erst zwei Mal in den (nicht mehr ganz so) neuen Bundesländern waren (und eigentlich auch nie nach Sachsen wollten), kam dies einer Auslandreise schon ziemlich nahe.

Hotel-Aufenthalt in Corona-Zeiten

Als Unterkunft hatten wir uns für das NH Hotel Dresden Neustadt entschieden. Ich bin NH Hotel Group Rewards Mitglied und da wir ohnehin die Dresdener Neustadt erkunden wollte, gefiel uns die Lage sehr gut.

An der Rezeption wurden wir freundlich begrüßt. Die Mitarbeiter am Empfang waren – wie mittlerweile in fast allen Geschäften üblich – durch eine Plexiglasscheibe geschützt. Obwohl der Rezeptionist uns sagte, dass wir keinen Mund-Nase-Schutz bräuchten, trugen alle Gäste (wir auch) eine Maske – was wir sehr erfreulich fanden.

Corona-Maßnahmen im Hotel

Doch natürlich gab es im Hotel besondere Corona-Maßnahmen. So durften maximal zwei Personen gleichzeitig mit dem Aufzug fahren. Trotzdem kam es niemals zu Stau und Wartezeiten.

Die meisten Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen gab es beim Frühstück im Restaurant. Hier musste man sich bereits am Vortag für eine Schicht anmelden. Jedem Gast standen 30 Minuten Zeit zum frühstücken zur Verfügung. Wir gingen meist von 9:00 bis 9:30 Uhr zum Frühstück. Nur einmal hatten wir vergessen, uns am Vortag anzumelden und bekamen nur noch um 8:00 Uhr einen freien Tisch im Restaurant. Das war allerdings für uns kein Problem.

Am Eingang zum Restaurant wurden die Namen der Gäste überprüft. Außerdem musste man sich die Hände desinfizieren. Am Buffet musste ein Mundschutz getragen werden, am Tisch jedoch nicht.

Ich empfand die Situation im Restaurant als sehr angenehm: Dank der Corona-Maßnahmen war es nicht so voll, wie üblich. Die 30 Minuten zum Essen reichten vollkommen aus. Auch gab es überhaupt keine Probleme, wenn die nächste Schicht zum Essen erschien. Alle Gäste schienen sich an die Zeitbegrenzung zu halten. Es standen immer ausreichend Tische zur Verfügung.

Corona-Urlaub: Maßnahmen in der Stadt

Die Corona-Maßnahmen in Dresden waren die selben wie bei uns in Nordrhein-Westfalen:

  • Mund-Nase-Schutz in Geschäften
  • Mund-Nase-Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Mund-Nase-Schutz in Restaurants (am Tisch jedoch nicht)

So brauchten wir uns nicht umzugewöhnen. Unsere Adresse mussten wir – im Gegensatz zu NRW – in Restaurants und Bars übrigens nicht angeben.

Nur bei unserem Ausflug zur Bastei im Elbstandsteingebirge fand ich die Corona-Situation ein wenig unangenehm: Auf der Basteibrücke drängelten sich sehr viele Menschen dicht and dicht – und kaum jemand trug einen Mundschutz. Hier setzte ich zum Schutz dann doch meinen eigenen Mund-Nase-Schutz auf.

Insgesamt verlief unsere erste Reise seit dem Coronavirus ganz entspannt. Wir planen bereits unseren nächsten Trips – aber auch dieses Mal werden wir Urlaub in Deutschland machen. So nutzen wir die Covid-19-Pandemie, um Regionen kennenzulernen, die wir ohne Corona vermutlich niemals bereist hätten.

 

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